Filettopf

Dieses Gericht kann man in verschiedenen Produkten zubereiten: In der Ofenhexe, in der gusseisernen Pfanne, im Rockcrok,… je nachdem, welches Produkt ihr zur Verfügung habt.

Ich habe es hier in einer emaillierten gusseisernen Form gemacht.

Zutaten:

600 g Schweinefilet

8 -12 Scheibe(n) Bacon

etwas Senf zum einreiben

2 EL Öl

1 große Zwiebel

300 g Champignons

200 ml Sahne

200 g Creme fraiche

2 EL Tomatenmark

1 EL getrocknete italienische Kräuter

1 TL Gemüsebrühe

Salz, Pfeffer

Petersilie

Schweinefilet mit dem Santokumesser in dicke Scheiben schneiden, mit dem Silikonpinsel mit Senf einpinseln, salzen und pfeffern. Dann jedes Stück Schweinelende in einen Streifen Bacon einwickeln. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Fleischstücke darin von beiden Seiten etwa 1-2 Minuten anbraten. Mit der Kochzange herausnehmen und auf einem Teller warm halten.

Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und mit dem kleinen Küchenhobel (Stufe 1) in halbe Ringe schneiden. Beides im Fleischsud anbraten. Mit der Sahne, dem Creme fraiche und dem Tomatenmark ablöschen und mit Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer und den italienischen Kräutern würzen. Kurz aufkochen. Fleischstücke wieder hinein legen und bei 200 Grad Ober-/Unterhitze etwa 20 Minuten im Backofen garen. Dazu passen Kartoffeln, Reis oder Nudeln und ein frischer Salat!

Erst das in Speck gewickelte Filet anbraten – so werden die tollen Röstaromen entwickelt.
Das Tomatenmark lässt die Sauce fruchtig schmecken - gleichzeitig rundet die Schärfe der Zwiebel den Geschmack perfekt ab!
Das Tomatenmark lässt die Sauce fruchtig schmecken – gleichzeitig rundet die Schärfe der Zwiebel den Geschmack perfekt ab!

Glutenfreies Sauerteigbrot aus der Lily

Da mein Mann sich seit einigen Wochen nicht nur glutenfrei, sondern auch noch hefefrei ernähren muss, wurde ich vor eine wirkliche Herausforderung gestellt! Aber wer mich kennt weiß, dass ich selten aufgebe und solange herum tüftle, bis ich ein mehr als zufrieden stellendes Ergebnis produzieren kann. Und so kann ich mit Fug und Recht sagen, dass ich auf mein glutenfreies Sauerteigbrot echt stolz bin! Es riecht wie Brot, es schmeckt wie Brot und es fühlt sich an wie Brot – und so muss es sein!

Zunächst einmal ist es wichtig, dass man einen glutenfreien Sauerteigansatz hat. Ich habe den in getrockneter Form von einer lieben Kollegin erhalten und mehrfach aufgefrischt, bis er Aktivität gezeigt hat. Dann ist er soweit, dass man ihn „füttern“ und zu einem Brotteig verarbeiten kann.

1.Schritt: Auffrischen

Sauerteigansatz in ein größeres Gefäß geben, mit 50 g Kichererbsenmehl, 70 ml lauwarmem Wasser und 1 TL Agavendicksaft füttern, umrühren und abgedeckt 8-10 Stunden stehen lassen, bis er sichtliche Aktivität zeigt. Hiervon einen guten Esslöffel voll abnehmen und in einem Schraubglas verschlossen im Kühlschrank aufbewahren. Das ist schon wieder der Ansatz für das nächste Mal.

2.Schritt: Teig herstellen

Den restlichen Sauerteigansatz in eine große Rührschüssel geben. Dazu kommen folgende Zutaten:

800 ml Wasser

1 kg Schärmehl Brot

50 – 80 g gemischte Körner

30 g Rübensirup

20 g Salz

1 TL Brotgewürz (optional)

Alle Zutaten mindestens 3-4 Minuten in der Kitchenaid verkneten. Die Schüssel luftdicht abdecken und den Teig etwa 16 Stunden gehen lassen, bis er sich sichtlich verdoppelt hat. Dann kann er zu einem Laib geformt und gebacken werden.

Ich backe in der Regel den Teig in 2 Teile aufgeteilt für 2 der kleinen Zaubermeister. Ein Brot wird dann frisch gegessen und das andere in Scheiben geschnitten und eingefroren.

Backofen nicht vorheizen. Brot mit Deckel backen auf 250 Grad Ober-/Unterhitze für etwa 70 Minuten.

Zwiebel-Sahne-Hähnchen

Ich liebe Rezepte, bei denen die Küche danach nicht aussieht wie ein Schlachtfeld! Daher sind Pfannengerichte toll, bei denen man das Fleisch anbraten und dann im Ofen fertig schmoren kann.

Zutaten:

3-4 Hähnchenbrustfilet

2 große Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

Rapsöl zum Anbraten

1 EL Speisestärke

300 ml Sahne

250 ml Gemüsebrühe (Wasser und 1-2 TL Gemüsebrühpulver)

30 ml Weißwein

2 TL brauner Zucker

gehackte Petersilie, Salz, Pfeffer

1 TL Thymian

1 Lorbeerblatt

Zubereitung:

Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Hähnchenfilets schräg in jeweils 2 Teile schneiden (damit sie nicht mehr so dick sind). In der Gusseisernen Pfanne 30 cm etwas Rapsöl erhitzen und die Filetstücke von beiden Seiten kurz anbraten, damit sich Farnbe und Röstaromen entwickeln. Anschließend aus der Pfanne nehmen, mit Salz und Pfeffer würzen und auf einem Teller kurz parken.

Knoblauchzehen schälen und mit der Knoblauchpresse pressen. Zwiebeln schälen und mit dem kleinen Küchenhobel auf Stufe 1 in Ringe schneiden. 1 EL Öl in der Gusseisernen Pfanne erhitzen und beides andünsten, bis die Zwiebeln bräunlich sind. Speisestärke hinzugeben, gut verrühren und etwas anbraten. Mit Sahne, Weißwein und Gemüsebrühe ablöschen. Zucker, Petersilie, Lorbeerblatt und Thymian zugeben. Soße ca. 3 Minuten unter rühren köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Filetstücke in die Sauce legen und etwas unter die Sahnemasse drücken. Nun die GusseisernePfanne in den vorgeheizten Ofen geben und etwa 25 Minuten schmoren lassen.

In dieser Zeit kann man super Reis dazu kochen und noch einen grünen Salat als Beilage anrichten. Guten Appetit!

Pflaumenkuchen mit Streuseln vom Großen Ofenzauberer

Ich liebe den Herbst mit seine wunderbaren Früchten, aus denen man Marmelade, leckere Obstkuchen und vieles mehr zaubern kann! Dieser Pflaumenkuchen oder auch Zwetschgenkuchen ist einer meiner Favoriten!

Teig:

200 ml Milch

1/2 Würfel frische Hefe (20g)

75 g Zucker

450g Weizenmehl Type 550

75 g weiche Butter

1 Ei

Belag:

1,5 Kilogramm Zwetschgen

Streusel:

90 g Butter (schmelzen)

110 g Zucker fein

180g Weizenmehl Type 405

1 gestrichener Teelöffel Zimt

Aus den Teigzutaten in der mittleren Edelstahl-Rührschüssel einen Hefeteig herstellen und diesen abgedeckt mindestens 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Großen Ofenzauberer mit Backtrennmittel fetten und den Teig mit dem Teigroller darauf ausrollen.

Die Pflaumen waschen, putzen und halbieren. Wer mag darf sie auch kleiner schneiden. Auf dem ausgerollten Hefeteig verteilen.

Die Butter in der Nixe schmelzen und Zucker, Mehl und Zimt dazugeben. Mit einer Gabel verrühren bis sich Streusel bilden. Die Streusel gleichmäßig über dem Kuchen verteilen.

Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze etwa 30 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind.

Auf dem Kuchengitter auskühlen lassen. Sooo lecker!!!

Der Teigroller schafft das spielend!
Ich mag es, wenn die Hälften noch verbunden sind – man kann aber auch die Pflaumen deutlich kleiner schneiden!
Streusel… alles schmeckt besser mit Streuseln!
Die Streusel gleichmäßig über die Früchte verteilen.

Sonntagsbrötchen aus dem Grundset

Sonntags darf es gerne frische Brötchen geben. Aber natürlich könnt ihr die auch an jedem anderen Tag backen! Das Tolle an diesem Rezept ist, dass der Teig keine Gehzeit hat und sofort verarbeitet und gebacken werden kann. Daher backe ich die auch oft spontan, wenn das Brot mal ausgeht…

Diese Brötchen werden im Stoneware Grundset gebacken.

Zutaten:

320g Wasser lauwarm

1/2 Würfel Hefe

10g Zuckerrübensirup

550g Weizenmehl Typ 550

10g Salz

1 Teelöffel Backmalz

Zubereitung:

Wasser, Hefe und Rübensirup vermischen (Thermomix: 2 Minuten 37 Grad). Mehl und Gewürze dazugeben und 3 Minuten kneten. Den Teig auf die mit dem Streufix bemehlte Teigunterlage geben und mit dem Nylonmesser in 8 gleich große Teiglinge teilen. Die Brötchen formen und schleifen und nebeneinander in die gefettete Ofenhexe setzen. Die Brötchen mit dem Streufix leicht bemehlen und mit dem scharfen Schälmesser längs etwa 1/2 Zentimeter tief einschneiden. Den Zauberstein aus dem Grundset als Deckel oben drauf setzen (geschlossenes Garsystem!).

In den kalten Ofen schieben (Rost auf die unterste Schiene). Ofen auf 230 Grad Ober-/Unterhitze schalten und 30 Minuten backen. Dann den Zauberstein entfernen und noch etwa 15 Minuten ohne Abdeckung weiter backen, bis die gewünschte Bräune erreicht ist. Auf dem Kuchengitter auskühlen lassen.