Pumpkin Pie

Ich liiiiiiieeeeeeebe Kürbiskuchen, seit ich mal für ein Jahr in den USA gelebt habe. Über die letzten 2 Jahre habe ich daher in vielen Kochbüchern geschmökert, um ein leckeres Rezept rauszufinden. Und hier ist nun meine Version für die Pieform von Pampered Chef:

Bereits einen Tag vor dem Backen des Kuchens habe ich das Kürbispüree hergestellt. Dazu einen mittleren Hokkaidokürbis (er hatte etwas weniger als 1 Kilogramm Gewicht) entkernen und in gleichgroße Stücke (etwa 2×2 cm) schneiden. Im Blender mit etwa 100ml Wasser auf HEATED PUREE garen.  Dieses Püree habe ich dann in einem Dicken Wicht über Nacht in den Kühlschrank gestellt.

Nun zum Pie selbst:

Zutaten Teig:
– 300 g Weizenmehl Type 405
– 150 g kalte Butter
– 50 g kaltes Wasser
– 60 g weißen Zucker

Füllung:
– 2 Eier
– 200 g brauner Zucker
– 70 g gemahlene Pecannüsse
– 1 Dose Milchmädchen (400 g)
– das gesamte Kürbispüree aus meinem Dicken Wicht (bei mir waren das etwa 670 Gramm)
– 1 TL gemahlener Zimt
– 1 TL Kürbiskönig (ein tolles Gewürz von Herbaria, das bei mir in fast alle Kürbisgerichte kommt)

Zubereitung:

Für den Teig die Butter in Stücke schneiden und mit den anderen Zutaten verkneten (der Teig darf ruhig noch etwas krümelig sein). Dann auf der Teigunterlage auf etwa 28 cm Durchmesser ausrollen. Die Pieform oder die Runde Ofenhexe leicht einfetten und den ausgerollten Teig hineingleiten lassen. Mit dem Gebäckwerkzeug einstechen.

Für die Füllung zuerst Zucker und Eier schaumig rühren und dann die übrigen Zutaten dazugeben und alles gut verrühren. In die Pieform füllen (wundert Euch nicht, die ist echt voll!) und 1 Stunde bei 180 Grad Ober-/Unterhitze backen.

Am besten schmeckt der Pumpkin Pie, wenn man ihn eine Nacht im Kühlschrank durchkühlen lässt!

Den Teig kann man sofort ausrollen. Auf der Teigunterlage klebt er auch nicht fest.
Durchmesser etwa 28 cm für die Pieform
Das Einstechen ist wichtig, damit der Boden keine Blasen wirft beim Backen.
Ja, es sieht voll aus, aber keine Sorge, das passt schon!
Fertig! Nun noch eine Nacht durchkühlen lassen. Warm fällt es sonst beim Servieren auseinander.
Dies hier ist mein absolutes Lieblingsgewürz für alle Rezepte mit Kürbis – ob Pie, Gratin oder Suppe, es passt überall.

Kleine Schokokuchen mit flüssigem Schokoladenkern

Die absolute Sünde! Perfekt für das Weihnachtsmenü.
Zutaten:
300 g Zartbitterschokolade (in Stücke brechen)
150 g Butter
150 g Zucker
6 Eier
3 EL Mehl

Zubereitung:
Von der Schokolade 7 Stücke weglegen. Die restliche Schokolade und die Butter in die Nixe geben und in der Mikrowelle bei 600 Watt etwa 4 Minuten schmelzen (Sichtkontakt!). Geschmolzene Butter und Schokolade gut mit dem Schneebesen verrührten.
Die Eier, den Zucker und das Mehl zugeben und alles mit dem Schneebesen verrühren.
7 kleine Elfen mit Butter auspinseln und die Schokomasse gleichmäßig hinein verteilen. In jede Elfe zum Schluss ein Stückchen der weggelegten Schokolade in die Mitte des Teiges drücken.
Die Komfortpfanne mit etwa 2 cm Wasser füllen und auf dem Herd zum Kochen bringen. Die mit dem Schokoteig gefüllten Elfen in den Dämpfaufsatz setzen. Sobald das Wasser in der Pfanne kocht, den Dämpfaufsatz auf die Pfanne setzen und mit dem Deckel schließen. 20 Minuten im Dampf garen lassen. Man kann die Hitze reduzieren, sollte aber darauf achten, dass das Wasser kocht, damit der Dampf tatsächlich aufsteigt!
Danach den Herd abschalten und die kleinen Kuchen noch etwa 15 Minuten ruhen lassen. Nun die Elfen rausnehmen, mit einem kleinen Messer oder Spatel vorsichtig den Rand lösen und sie auf einen Teller stürzen. Mit Puderzucker garnieren oder eine Kugel Vanilleeis dazu reichen.
Wenn man die Kuchen anschneidet, sieht man innen die flüssige Schokolade.

Schokoküchlein rp 01
Schokolade und Butter in der Nixe schmelzen.
Schokoküchlein rp 02
Schokoladenteig in die Elfen geben und ein Stück Schokolade in die Mitte drücken.
Schokoküchlein rp 03
Nach 20 Minuten im Wasserdampf sind die Kuchen fertig.
Schokoküchlein rp 04
Sie lassen sich super aus den gebutterten Elfen stürzen.
Schokoküchlein rp 05
Perfekt gegarter Teig mit flüssiger Schokolade in der Mitte – eine Sünde!