Zwiebel-Sahne-Hähnchen

Ich liebe Rezepte, bei denen die Küche danach nicht aussieht wie ein Schlachtfeld! Daher sind Pfannengerichte toll, bei denen man das Fleisch anbraten und dann im Ofen fertig schmoren kann.

Zutaten:

3-4 Hähnchenbrustfilet

2 große Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

Rapsöl zum Anbraten

1 EL Speisestärke

300 ml Sahne

250 ml Gemüsebrühe (Wasser und 1-2 TL Gemüsebrühpulver)

30 ml Weißwein

2 TL brauner Zucker

gehackte Petersilie, Salz, Pfeffer

1 TL Thymian

1 Lorbeerblatt

Zubereitung:

Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Hähnchenfilets schräg in jeweils 2 Teile schneiden (damit sie nicht mehr so dick sind). In der Gusseisernen Pfanne 30 cm etwas Rapsöl erhitzen und die Filetstücke von beiden Seiten kurz anbraten, damit sich Farbe und Röstaromen entwickeln. Anschließend aus der Pfanne nehmen, mit Salz und Pfeffer würzen und auf einem Teller kurz parken.

Knoblauchzehen schälen und mit der Knoblauchpresse pressen. Zwiebeln schälen und mit dem kleinen Küchenhobel auf Stufe 1 in Ringe schneiden. 1 EL Öl in der Gusseisernen Pfanne erhitzen und beides andünsten, bis die Zwiebeln bräunlich sind. Speisestärke hinzugeben, gut verrühren und etwas anbraten. Mit Sahne, Weißwein und Gemüsebrühe ablöschen. Dazu eignen sich perfekt die Messbecher. Zucker, Petersilie, Lorbeerblatt und Thymian zugeben. Soße ca. 3 Minuten unter rühren köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Filetstücke in die Sauce legen und etwas unter die Sahnemasse drücken. Nun die Gusseiserne Pfanne in den vorgeheizten Ofen geben und etwa 25 Minuten schmoren lassen.

In dieser Zeit kann man super Reis im Rockcrok dazu kochen und noch einen grünen Salat als Beilage anrichten. Guten Appetit!

Pflaumenkuchen mit Streuseln vom Großen Ofenzauberer

Ich liebe den Herbst mit seine wunderbaren Früchten, aus denen man Marmelade, leckere Obstkuchen und vieles mehr zaubern kann! Dieser Pflaumenkuchen oder auch Zwetschgenkuchen ist einer meiner Favoriten!

Teig:

200 ml Milch

1/2 Würfel frische Hefe (20g)

75 g Zucker

450g Weizenmehl Type 550

75 g weiche Butter

1 Ei

Belag:

1,5 Kilogramm Zwetschgen

Streusel:

90 g Butter (schmelzen)

110 g Zucker fein

180g Weizenmehl Type 405

1 gestrichener Teelöffel Zimt

Aus den Teigzutaten in der mittleren Edelstahl-Rührschüssel einen Hefeteig herstellen und diesen abgedeckt mindestens 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Großen Ofenzauberer mit Backtrennmittel fetten und den Teig mit dem Teigroller darauf ausrollen.

Die Pflaumen waschen, putzen und halbieren. Wer mag darf sie auch kleiner schneiden. Auf dem ausgerollten Hefeteig verteilen.

Die Butter in der Nixe schmelzen und Zucker, Mehl und Zimt dazugeben. Mit einer Gabel verrühren bis sich Streusel bilden. Die Streusel gleichmäßig über dem Kuchen verteilen.

Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze etwa 30 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind.

Auf dem Kuchengitter auskühlen lassen. Sooo lecker!!!

Der Teigroller schafft das spielend!
Ich mag es, wenn die Hälften noch verbunden sind – man kann aber auch die Pflaumen deutlich kleiner schneiden!
Streusel… alles schmeckt besser mit Streuseln!
Die Streusel gleichmäßig über die Früchte verteilen.

Sonntagsbrötchen aus dem Grundset

Sonntags darf es gerne frische Brötchen geben. Aber natürlich könnt ihr die auch an jedem anderen Tag backen! Das Tolle an diesem Rezept ist, dass der Teig keine Gehzeit hat und sofort verarbeitet und gebacken werden kann. Daher backe ich die auch oft spontan, wenn das Brot mal ausgeht…

Diese Brötchen werden im Stoneware Grundset gebacken.

Zutaten:

320g Wasser lauwarm

1/2 Würfel Hefe

10g Zuckerrübensirup

550g Weizenmehl Typ 550

10g Salz

1 Teelöffel Backmalz

Zubereitung:

Wasser, Hefe und Rübensirup vermischen (Thermomix: 2 Minuten 37 Grad). Mehl und Gewürze dazugeben und 3 Minuten kneten. Den Teig auf die mit dem Streufix bemehlte Teigunterlage geben und mit dem Nylonmesser in 8 gleich große Teiglinge teilen. Die Brötchen formen und schleifen und nebeneinander in die gefettete Ofenhexe setzen. Die Brötchen mit dem Streufix leicht bemehlen und mit dem scharfen Schälmesser längs etwa 1/2 Zentimeter tief einschneiden. Den Zauberstein aus dem Grundset als Deckel oben drauf setzen (geschlossenes Garsystem!).

In den kalten Ofen schieben (Rost auf die unterste Schiene). Ofen auf 230 Grad Ober-/Unterhitze schalten und 30 Minuten backen. Dann den Zauberstein entfernen und noch etwa 15 Minuten ohne Abdeckung weiter backen, bis die gewünschte Bräune erreicht ist. Auf dem Kuchengitter auskühlen lassen.

Französisches Baguette

Liebt ihr es auch, in Frankreich Baguette zu kaufen? Die Stange gleich anzubrechen und in das frische Brot zu beißen? Ein absoluter Genuss!

Damit Ihr euch das Gefühl von Urlaub nach Hause holen könnt, habe ich ein wunderbares Baguetterezept für euch! Es kommt mit sehr wenigen Zutaten aus, ist aber unheimlich lecker und einfach zu backen.

Zutaten:

1/2 Würfel frische Hefe

15g Rübensirup

430g Wasser (handwarm)

700 g Weizenmehl Typ 550

25g Backmalz

15g Salz

Zubereitung:

Hefe, Wasser und Rübensirup bei 37 Grad etwa 2 Minuten verrühren. Mehl und Gewürze dazugeben und etwa 4 Minuten kneten. Teig in der mittleren Edelstahlschüssel abgedeckt etwa 45 Minuten ruhen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

Teigunterlage mit dem Streufix bemehlen und den Steig darauf stürzen. Mit dem Nylonmesser in drei gleich große Stücke teilen. Jedes Teilstück durch leichte Drehbewegungen zu einer gedrehten Stange „ziehen“ und dann nebeneinander auf den gefetteten Großen Ofenzauberer legen.

Ich schiebe die Baguettes in den kalten Ofen und backe sie bei 220 Grad Ober-/Unterhitze mit Dampfunterstützung für 30 Minuten. Danach auf dem Kuchengitter auskühlen lassen.

Das Rezept ist angelehnt an ein Rezept meiner Kollegin Martina Ziehl.

Körnerbrot saftig

Saftiges Körnerbrot

Dieses Körnerbrot ist eine herzhafte Abwandlung meines geliebten „Hanno“. Manchmal braucht man doch ein wenig „Biss“ im Teig, daher ist diese Variante hier mit Körnern durchsetzt.

Zutaten:

500g Wasser, lauwarm

1/2 Würfel Hefe (20g)

20g Zuckerrübensirup (ich nehme gerne Grafschafter Goldsaft)

200g Roggenmehl Typ 1150

220g Weizenmehl Typ 405

280g Weizenmehl Typ 550

5 EL gemische Saatenkörner

15g Salz

2 EL Essig

Zubereitung:

Hefe, Zuckerrübensirup und Wasser bei 37 Grad auflösen. Die restlichen Zutaten dazugeben und gut durchkneten. Den Teig etwa eine halbe Stunde in einer geschlossenen Schüssel (ich bevorzuge hier die mittlere Schüssel des Edelstahl-Rührschüssel-Sets) ruhen lassen. Nach der Gehzeit bemehle ich die Teigunterlage mit etwas feinem Mehl aus dem Streufix und falte den Teig etwa 6-8 mal, bis sich ein Brotlaib formt. Den Laib lege ich in den gefetteten Ofenmeister, verschließe ihn mit dem Deckel und gebe den Ofenmeister in den kalten Ofen (den Ofenmeister auf den Rost stellen, unterste Einschubhöhe). 240 Grad Ober-/Unterhitze einstellen. 50 Minuten backen. Das Ergebnis ist die Wucht!

Nach dem Backen muss man das Brot sofort aus dem Ofenmeister holen, damit es auf dem Kuchengitter auskühlen kann. So behält es seine krosse Kruste.

Übrigens: Backst Du gerne und viel Brot? Dann hole Dir doch gleich das Sparset, unsere Brotliebe nach Hause!

So sieht das Brot vor dem Backen aus
So sieht das Brot vor dem Backen aus
Saatenkörner gibt es in vielen Varianten - ich nehme gerne die von der Huber Mühle!
Saatenkörner gibt es in vielen Varianten – ich nehme gerne die von der Huber Mühle!
Ich bin gespannt auf den Anschnitt!